Top-Komfort unter Floridas Sonne



PGA National Resort & Spa
Top-Komfort unter Floridas Sonne

Fünf preisgekrönte Golfplätze, dazu die David Leadbetter Golf Academy, die Dave Pelz Scoring Game School, ein Spitzenhotel mit Weltklasse-Spa plus mehr als ein halbes Dutzend Restaurants – kann man dem deutschen Winter auf angenehmere Weise entfliehen?

T: Heinz Knebel/Gisela Schröder

Sobald es in Deutschland kalt wird oder gar schneit, suchen (fast) alle Golfer begierig nach attraktiven Plätzen in der warmen Sonne. In den letzten Jahren haben hier

Ziele wie Mauritius, Südafrika oder die Kanaren massiv neue Anhänger gewonnen, dennoch zieht es viele Touristen immer wieder nach Florida. Vor allem natürlich, weil es nirgendwo sonst auf der Welt eine derartige Auswahl von meist hochklassigen Golfplätzen an einem Fleck gibt. Manche freuen sich zudem auch auf die muschelübersäten Korallensandstrände, andere wiederum schwärmen von der Natur, mit ihren geheimnisvollen Sumpfgebieten, vielen Vogelarten und Wassertieren. Und alle lockt selbstverständlich das Klima: Von November bis April sind die Temperaturen hier besonders angenehm – und Sonnenschein fast garantiert.

Für angenehme Runden selbst im tiefsten Winter steht dabei insbesondere der Südosten im »Sunshine State«, die sogenannte »Gold Coast« am Atlantik, mit ihren schneeweißen Sandstränden, Nehrungen und Haffs. Zu den Top-Favoriten zählen hier seit Jahren die Orte Palm Beach und Miami, weshalb diese Gegend seit langem auch ein angesagter Jet-Set-Tummelplatz ist. Hier trifft »man« sich in den Wintermonaten, auf exklusiven Anwesen in Strandnähe, auf privaten Tennis- und Golfplätzen – oder gleich beim Polo.

Vielfältig fündig und verwöhnt wird an diesem edlen Küstenabschnitt jedoch auch der eher durchschnittlich betuchte Besucher aus Deutschland. Was nicht zuletzt der PGA of America zu verdanken ist, die im Südosten Floridas viel Geld in Dinge gesteckt hat, die Normalgolfern Vergnügen bereiten und zudem bezahlbar sind. Der weltweit größte Profi-Sportverband und Promoter des Golfsports hat hier sein Hauptquartier, ein eigenes Golfmuseum – und zwei großartige Golf-Resorts, die aber sehr unterschiedliche Wünsche bedienen. Das PGA Village in Port St. Lucie wendet sich eher an ambitionierte Sportler, denn hier dreht sich alles nur um Golf, Golf und nochmals Golf (s.a. GJ 12/10). Das PGA National Resort & Spa in Palm Beach Gardens dagegen verspricht einen rundum wunderschönen Urlaub, Golf kombiniert mit erstklassigem Komfort von morgens bis abends. 
Die schon immer gepflegte Oase der Entspannung wurde erst 2006 für 65 Millionen US-Dollar modernisiert und auf das heutige, exklusive Niveau gehoben, wofür man kurz darauf – unter mehr als 1.000 US-Resorts – als Golf-Resort des Jahres ausgezeichnet wurde. Und es stimmt ja auch, dieses fantastische Allround-Resort bietet seinen Gästen tatsächlich für praktisch jeden Geschmack das individuell Gewünschte. Allem voran ein erstklassiges Spa, das man in dieser Größe und Qualität anderswo selten finden wird. Dazu kommen ein bestens ausgestattetes Fitnesszentrum, diverse Pools, viele Tennis- und Crocket-Plätze, eine ganztägige, variantenreiche Kinderbetreuung im Kids-Club usw. Nicht zu vergessen die Vielfalt der Restaurantangebote, die für ein Golfhotel sogar ungewöhnlich gut ist: Vom einfachen Grill bis zum erstklassigen Gourmet-Restaurant werden alle kulinarischen Genüsse im Resort selbst oder in der näheren Umgebung erfüllt. Und: Nicht weit entfernt liegt Palm Beach, ein Muss für viele Damen, mit der größten Shopping-Mall Südfloridas und der Worth Avenue, einer der absoluten Top-Einkaufsstraßen dieser Welt.
 
Wenig überraschend daher, dass die riesige Anlage für europäische Winterflüchtlinge inzwischen ein echter Klassiker geworden ist. Zumal man im PGA National Resort & Spa auch noch ein erstaunlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten kann, wenn man eines der vielen attraktiven Packages bucht, die rund ums Jahr angeboten werden. Ein wichtiger Aspekt, denn ohne Übernachtung kommt man auf keinen der fünf Golfplätze. Was aber auch seine Vorteile hat: Da die sehr abwechslungsreichen und bestens gepflegten 90 Löcher, mit tropischer Vegetation und vielen Seen, den Resort-Gästen und Clubmitgliedern vorbehalten bleiben, bekommt man immer eine Tee-Time.
Und darauf legt wohl fast jeder Besucher großen Wert, will man doch selbst auch mal The Champion »testen«, diesen außergewöhnlichen Platz, auf dem mehr wichtige Turniere ausgetragen worden sind als in irgendeinem anderen Resort der USA. Ryder-Cup, PGA Championship, Grand Slam of Golf, 19 Seniors Championships – und seit 2007 gastiert hier die US PGA Tour sogar alljährlich. Da will und muss man einfach ans Tee, zumal der Kurs nach einer aufwendigen Renovierung durch Jack Nicklaus ein echtes Juwel für Spieler aller Klassen geworden ist.
 
Dass The Champion dabei speziell von den hinteren Abschlägen eine extrem sportliche Herausforderung darstellt, muss übrigens niemanden erschrecken: Die Spitzendesigner Arnold Palmer, Tom und George Fazio sowie Karl Litten haben für die fünf PGA-National-Kurse bis zu sechs Abschläge vorgesehen, so dass jeder Gast – vom Durchschnittsspieler bis zum Scratch-Golfer – die für ihn passende Tee-Box finden und so auf die Jagd nach einem guten Score gehen kann. Und da alle Plätze zudem noch sehr gepflegt, sehr unterschiedlich und abwechslungsreich sind, ist das Urlaubsvergnügen quasi garantiert.

Falls es trotz dieser guten Voraussetzungen mit dem Schwung dann trotzdem nicht klappt, findet man hier die vielleicht ambitioniertesten Trainingseinrichtungen überhaupt. Denn als weitere Besonderheit des Resorts bietet der US-Golflehrerverband an der PGA National Golf Academy 30 handverlesene Teaching-Pros von allerhöchstem Format auf. Dazu kommt die weltweit einzigartige Präsenz von zwei der besten Trainer am selben Ort: Neben der Golfakademie von David Leadbetter gibt es die Scoring Game School von Dave Pelz, der führenden Autorität fürs kurze Spiel und Putten. Und dann ist da noch das Titleist Performance Institute, das mit professionellem Club-Fitting-Service, Schwunganalyse-Systemen und Weltklasse-Simulator wertvolle Hilfestellungen liefert. 

Selbst im schlimmsten Fall jedoch, das als abschließender GJ-Tipp, sollten Sie Ihre Urlaubskasse nicht komplett bei Unterrichtsstunden oder im gut sortierten Golf-Shop leeren. Denn das PGA National Resort & Spa besitzt eine bestens bestückte Weinkarte, darunter auch besondere Favoriten der PGA-Tour-Spieler. Und nach einem edlen Tropfen lässt es sich im Top-Komfort-Zimmer noch viel schöner von der nächsten Runde unter der warmen Wintersonne Floridas träumen.


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